Sommerlaune und Kaffeelust - Eiskaffee selber machen!

Sommerlaune und Kaffeelust - Eiskaffee selber machen!

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Der Sommer ist da, die Sonne scheint und mit den ersten heißen Tagen stellt sich Urlaubsflair und gute Laune ein. Und nicht nur die Blumen duften, denn der Sommer bringt seine ganz eigenen gastronomischen Geschmacksnoten mit. Wer kennt nicht den verführerischen Grillgeruch in der Luft, oder die Aussicht auf ein kühles Bier nach der Radltour? Doch es muss nicht immer Alkohol sein, im Sommer gibt es eine Reihe alkoholfreier Genießergetränke, die nicht fehlen dürfen und für uns Kaffeefans geht natürlich kein Weg am Eiskaffee vorbei.


Eiskaffee ist nicht einfach kalter Kaffee. Es geht darum, die aromatischen Kaffeenoten mit einer cremig-kühlen Milch-, Sahne- und Eismischung zu verbinden.
Eiskaffee geht auf den algerischen Mazagran, einen erkalteten, mit Zuckersirup gesüßtem Kaffee aus dem 19. Jahrhundert zurück. Es ist naheliegend, dass auch unsere Nachbarn in den südlichen Mittelmeerländern wie Italien und Griechenland erkalteten, gesüßten Kaffee gerne trinken, schließlich kann die Hitze im Sommer dort unerträglich sein.


Die Grundlage für den traditionellen Eiskaffee, den man im Sommer in deutschen Eisdielen und Cafés schlürfen kann, ist in der Regel gesüßter Kaffee oder Espresso - mit frischen Kaffeebohnen natürlich am besten! Diesen lässt man abkühlen und gibt in anschließend in ein hohes Glas, welches mit zwei Kugeln Vanilleeis gefüllt wurde. Zum Schluss kommt eine großzügige Sahnehaube oben drauf und nach Geschmack kann man diese mit Kakaopulver und/ oder Schokoladensoße verzieren. Diese Art von Eiskaffee hat in Deutschland schon seit Jahren Tradition.


Doch der Eiskaffee wurde in den letzten Jahren dank der modernen internationalen Kaffeekultur neuerfunden und weiterentwickelt. Kaum einer weiß wahrscheinlich, dass der Begriff „Frappé“ vom griechischen Cafe Frappe abstammt. In Griechenland trinkt man im Sommer einen kalt aufgeschäumten Instantkaffee mit Eiswürfeln. Ein ähnliches Kaltgetränk finden wir in Italien unter dem Namen „Caffè Freddo“.


Dieses Original ist allerdings international weniger verbreitet, aus den USA kam mit den großen Kaffeeketten wie Starbucks und Co. die Frappé-Kulter, wo sich Eiskaffee und Milchshake die Klinke in die Hand geben. Der neue Trend geht zum Mixer, in dem alle Zutaten zu einem cremig-frischen Kaffeeshake vermengt werden. In der Regel verwendet man erkalteten Kaffee oder Espresso, Milch und Eis, die Sahnehaube darf natürlich nicht fehlen. Dank der breiten Palette an Aromasirups gibt es diese Kaffeeshakes in jeder nur erdenklichen Geschmacksrichtung; Karamell, Zimt, Mandel, Haselnuss und Amaretto zählen zu den beliebtesten Flavours. In einigen Cafés oder Bars konkurrieren die skurrilsten Toppings; von Amarettis, über Schokostückchen bis hin zu ganzen Schokoriegeln hat man schon die abenteuerlichsten Kreationen bestaunen dürfen. Der Fantasie sind bei diesem herrlichen Getränk keine Grenzen gesetzt.


Und jetzt kommen wir natürlich auch wieder aufs Thema Alkohol zurück. Wer nach dem Eiskaffee nicht wieder zurück ins Büro muss, der kann sich die kühle Gaumenfreude auch mit Schuss gönnen. Baileys, Amaretto und Whiskey geben dem Sommerklassiker eine ganz besonders fröhliche Note.


Bist du jetzt ganz verwirrt? Hast du keinen Mixer? Verfügst du zu Hause nicht über 25 verschiedene Zutaten? Kein Problem, mit einem stark gepressten Kaffee oder Espresso, ein paar Kugeln Vanilleeis und luftig-leckerer Schlagsahne hast du alle Grundzutaten, um ein Eiskaffee selber zu machen! Alles darüber hinaus überlassen wir deiner Kreativität!